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ZVDH: Dachdeckerhandwerk meistert die Corona-Krise

 

Die Auswirkungen der Coronakrise auf das Dachdeckerhandwerk war Thema einer Umfrage, die der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) vor zwei Wochen gestartet hatte. Befragt wurden die rund 7000 Mitgliedsbetriebe, über 1300 Betriebe haben geantwortet. Das erfreuliche Ergebnis: Die meisten Betriebe spüren bislang keine oder nur geringe coronabedingte Auswirkungen. Eine der deutlichsten Folgen sind für rund 20 Prozent der Betriebe Auftragsverschiebungen, bei 12 Prozent kommt es zu Umsatzrückgängen. Nur 7 Prozent geben an, stark oder sehr stark von Stornierungen betroffen zu sein. Am deutlichsten zeigen sich Auftragsrückgänge bei privaten Auftraggebern, dort schwerpunktmäßig im Bereich Sanierung und Reparatur. Personalausfälle – sei es durch Erkrankungen oder wegen notwendiger Kinderbetreuung – müssen nur knapp 13 Prozent der Betriebe in Kauf nehmen. Kaum ins Gewicht fallen fehlendes Material oder der Wegfall von Vorleistungen. Viele Betriebe arbeiten derzeit im Schichtsystem mit festen Teams, der Fahrzeugbestand wird erweitert, Mitarbeiter, die zur Risikogruppe gehören, bleiben zu Hause. Befragt zu den Auftragsvorläufen zeigt sich, dass fast 67 Prozent noch bis zu vier Monate mit Aufträgen versorgt sind, 30 Prozent geben sogar an, auch darüber hinaus noch Arbeiten in den Büchern zu haben.

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