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Umdenken erforderlich

Starkregenereignisse können die Kanalisation überlasten und zu Hochwasserschäden führen. Die Lösung: Das Wasser wird einfach auf Gründächern R»zwischengelagert« und fließt zeitversetzt ab.

Retention – also Wasserrückhalt – auf Dächern setzt ein Umdenken bei Handwerkern und Architekten voraus. Bislang war und ist es immer noch gängig, Flachdächer so auszubilden, dass die bei Niederschlag auftreffende Wassermenge möglichst schnell vom Dach abgeführt wird. Genauso schnell ist dann aber auch bei Starkregen die Kanalisation überlastet. In Zeiten des Klimawandels und zunehmender Flächenversiegelung verschärft sich diese Problematik zusehends.

Also warum nicht das Dach als Retentionsspeicher verwenden, das Niederschlagswasser unter einem Gründach zwischenspeichern und erst zeitversetzt in die Kanalisation leiten? Die aktuelle Situation sieht so aus, dass gemäß einschlägiger Normen (DIN 18531 vom Juli 2017) und Richtlinien (Flachdachrichtlinie vom Dezember 2016) Flachdächer im Regelfall mit einem Gefälle von mindestens zwei Prozent ausgebildet werden müssen.

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