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Sanierung in Serie

In Darmstadt werden gerade 50 denkmalgeschützte Wohnhäuser des hiesigen Bauvereins saniert. Die Dächer wurden dabei umfassend gedämmt und mit einem roten Biber neu gedeckt.

In den 1920er-Jahren wurden entlang des Spessart- und Rhönrings in Darmstadt die Wohnhäuser des Darmstädter Bauvereins errichtet. Insgesamt 50 Gebäude im Geschosswohnungsbau wurden von 1921 bis 1928 vom damaligen Stadtbaurat August Buxbaum geplant und gebaut, um der Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg zu begegnen.

Mit klassizistischen Stilelementen, Holzklappläden sowie mächtigen Dächern waren die Gebäude ein Gegenentwurf zum bis dahin vorherrschenden Schlichtwohnungsbau. Neben vertikalen Gesimsen, Rosetten und Fenstergiebeln prägen auch zahlreiche Reliefskulpturen die Anlage und sorgen damit für viel Abwechslung in den Fassadenbildern.

Entlang der ehemaligen Odenwald- Bahntrasse ziehen sich die Gebäude und prägen so den Eingang zur berühmten Ikone des Jugendstils, der Mathildenhöhe in Darmstadt. Bereits damals galt die Siedlung als gelungenes Beispiel für den sozialen Wohnungsbau. Die öffentlich geförderte Mietwohnanlage war nun, knapp 100 Jahre nach Fertigstellung der ersten Häuser, merklich in die Jahre gekommen und bedurfte deshalb dringend einer Modernisierung.

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