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Monolithen für Göteborg

Im Stadtentwicklungsgebiet Lindholmshamnen in Göteborg /Schweden sind in vier Neubauten 133 neue Wohnungen entstanden. Die Fassaden wurden mit 100 000 Alu-Rauten bekleidet.

Lindholmshamnen ist das neue urbane Stadtentwicklungsgebiet in Göteborg und war früher Teil des Industriehafens. Der Hafencharme, Industrial Design und die charakteristischen Ziegelbauten prägen nach wie vor die Umgebung. Die Universität und zahlreiche Technologiefirmenhaben sich in den letzten Jahren hier angesiedelt, Restaurants, Cafés und Geschäfte folgten. Die Architektin Åsa Askergren und das Architekturbüro White haben hier vier neue Gebäude mit drei bis
16 Stockwerken konzipiert, die wie mächtige Monolithe als neues Wahrzeichen den Stadtteil prägen.

Die wenigen Hochhäuser, die es in Göteborg gibt, sind allesamt weiß. Die Monolithen hingegen sind in den Erdfarben Ziegelrot, Dunkelgrün und Grau gehalten. „Wir haben klassische Formen mit innovativen Materialien kombiniert – basierend auf der Idee der Monolithen“, beschreibt Åsa Askergren ihr Konzept. „Das Erscheinungsbild der Fassade ändert sich je nach Sonneneinstrahlung, dabei harmonieren die Farben mit der Umgebung“, betont die Architektin. Das Material hat bei diesem Projekt eine besondere Rolle gespielt. Der Baustoff musste nicht nur den architektonischen Anforderungen entsprechen, sondern auch hohe Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards erfüllen.

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