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Katharina Metzger ist BDB-Präsidentin

Katherina Metzger ist neue DBD-Präsidentin.

Neue Spitze beim Baustoff-Fachhandel: Katharina Metzger ist neue Präsidentin des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB). Die 55-Jährige wurde auf einer außerordentlichen Präsidiumssitzung einstimmig gewählt. Metzger tritt die Nachfolge von Stefan Thurn an. Thurn war im August nach kurzer, schwerer Krankheit mit 57 Jahren gestorben. Metzger war zuvor bereits drei Jahre lang Vizepräsidentin des BDB. Dessen Satzung sah nach dem Tod Thurns eine direkte Nachfolge aus der Reihe der Vizepräsidenten vor.
Mit Katharina Metzger übernimmt erstmalig in der über 117-jährigen Verbandsgeschichte eine Frau das Ruder beim Deutschen Baustoff-Fachhandel. Die Dortmunderin führt als geschäftsführende Gesellschafterin die Metzger-Gruppe in der zweiten Generation. Sie ist seit drei Jahren Vorsitzende des Vereins „WIR für Ausbau und Trockenbau“ – eine Organisation, die sich die Förderung der Trockenbauweise in Deutschland auf die Fahnen geschrieben hat. Überregional bekannt ist Katharina Metzger auch durch ihre langjährige Funktion als Sprecherin der Eurobaustoff-Fachgruppe „Trockenbau“.

Katharina Metzger unterstrich in einer ersten Stellungnahme als neue BDB-Präsidentin, dass der Verband in der Corona-Zeit vor neuen Herausforderungen stehe. Auch der Organisationsprozess im BDB müsse weitergeführt werden. In seiner zwölfjährigen Präsidentschaft hatte Stefan Thurn bereits mit der Reorganisation der Landesverbände zum Bundesverband einen wichtigen Schritt gemacht. Mit dem Umzug nach Berlin startete Thurn dann eine grundlegende Neuausrichtung und setzte vermehrt politische Akzente – insbesondere mit den Themen Wohnungsbau, Wohneigentumsförderung und Insolvenzanfechtung. An diese für die berufsständische Interessenvertretung wichtige politische Arbeit will Katharina Metzger anknüpfen.
Metzger sagte, sie werde alles tun, um dabei gemeinsam mit den BDB-Mitgliedern „die Branchenthemen pragmatisch anzugehen“: „Eine Regulierungswut in Verordnungen und immer mehr ‚Papier-Auflagen‘ führt nicht automatisch zu besseren Rahmenbedingungen für die Baubranche – es sind Dämpfer fürs Bauen, fürs Sanieren und damit für eine lebenswertere Umwelt.“

Die Metzger-Gruppe hat ihren Sitz in Dortmund und realisiert an elf Standorten mit 250 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 125 Mio. Euro – und das mit Kompetenzschwerpunkten in den Bereichen Trockenbau, Hoch-, Tief- und Gala-Baustoffe. Als Marktgebiet wird der Raum nördlich der Main-Linie definiert, in dem die Niederlassungen des Unternehmens vorwiegend in Ballungsräumen liegen.

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