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Autotest: Im Sturm erobert

Handliche 11,8 m Wendekreis, präzise Lenkung auf jedem Boden

Steile Pässe, enge Kurven, holpriger Straßenbelag in den Alpen. Brettebene Autostrada zwischen Modena und Parma. Das GLE 500 Coupé verleiht fast jeder Reisesituation komfortable Dynamik.

„Aahh, Cinquecento“, sagt der Tankwart an der italienischen A1, der Autostrada del Sole, und grinst. „Cinquecento??“ frage ich. Er deutet auf die „500“ am Kofferraumdeckel des GLE Coupés. Verstehe. Knapp 90 Liter Superbenzin später grinst er noch breiter. Dann mache ich mich auf die letzten Kilometer zu meinem Ziel, dem architektonischen Vorzeigebahnhof in Reggio nell’Emilia – eine 483 m lange Dachkonstruktion aus Stahl und Glas, mitten in der „Area Vasta“, der „weiten Fläche“
zwischen Modena und Parma (siehe Seite 9). Beim Einfahren auf die Autostrada ist der Blick in den Rückspiegel fast überflüssig.

Makellose Verarbeitung im Innenraum, 5-l-V8 unter der Haube

Denn der GLE beschleunigt so, dass die anderen Autos wirken, als würden sie parken. Besonders beeindruckend macht er das im Modus Sport+. Dann duckt sich das  SUV um 2,5 cm. Der bärenstarke V8-Motor bollert, brabbelt, grollt und stemmt 455 PS mit 700 Nm so mächtig auf die Kardanwelle, dass niemand mehr glaubt, in einem 2,3 t schweren Auto zu sitzen. Das ist beim Bremsen zwar subjektiv zu spüren, objektiv aber nicht zu messen. Der Bremsweg aus  100 km/h liegt weit unter 35 m. Für den souveränen 8-Zylindermotor und das wunderbare Fahrwerk ist die Heimat von Don Camillo und Peppone natürlich keine Herausforderung – dafür waren die Südtiroler Alpenstraßen der Anreise deutlich besser geeignet. Dort glänzte der elegante GLE mit  toller Handlichkeit und erfrischender Fahrdynamik, auf jedem Terrain und (fast) egal wie steil der Anstieg war.

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