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Im Ernstfall vorbereitet

Eine persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz darf nur von geschulten Dachdeckern benutzt werden. Aus gutem Grund: Die korrekte Benutzung setzt nämlich ein paar wichtige Kenntnisse voraus.

Wer regelmäßig auf dem Dach arbeitet, für den gehören Schutzmaßnahmen zur Verhinderung eines gefährlichen Absturzes zum Alltag. Kollektiv schützende Maßnahmen wie Baugerüste, Seitenschutzgeländer oder Fangnetze haben hier laut Arbeitsschutzrichtlinien Vorrang. Dennoch kommt häufig die persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) zum Einsatz, weil Architektur oder Einsatzdauer eine andere Lösung nicht ermöglichen bzw. rechtfertigen. Was vielen Dachdeckern dabei vielleicht gar nicht bewusst ist: Auffanggurt, Verbindungsmittel und Anschlageinrichtungen dürfen ausschließlich von Personen genutzt werden, die entsprechend
geschult sind.

Lebenswichtige Kenntnisse

Eine sogenannte PSAgA-Anwenderschulung sollte jeder Dachdecker zu seinen Qualifikationen zählen. Warum? Aus vielen Gründen: Zunächst einmal nützt die Ausrüstung dem Träger wenig, wenn er sie nicht korrekt anlegt und verwendet. Das fängt beim Auffanggurt an; wird diese (auch Auffanggeschirr genannte) Ausrüstung falsch angelegt, sind schwere Quetschungen bei einem Absturz programmiert. Zudem schnürt ein falsch angelegter Gurt womöglich die lebenswichtige Blutzufuhr ab.

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