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GIN-Mitglieder trafen sich zur Jahres-Hauptversammlung

(Foto: Achim Zielke)

In Hannover fand die gemeinsame Jahres-Hauptversammlung aller 52 Mitgliedsunternehmen der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. (GIN) statt. Nach den Berichten des Vorstands, des Geschäftsführers und der Kassenprüfer, der Obmänner des Marketing-, Technik- und Güte-Ausschusses loteten die Teilnehmer Märkte mit besonderem Zukunftspotenzial aus. Erklärtes Ziel ist, die Verwendung hochwertiger Nagelplattenkonstruktionen auch in neuen Anwendungsbereichen zu etablieren und speziell für die Bindermontage die RAL-Güteüberwachung konsequent auszubauen.

„Wir haben als Interessenverband den Anspruch, Sprachrohr aller Hersteller von Nagelplattenprodukten in Deutschland zu sein. Diese Aufgabe erfordert, dass wir uns von verbandlich nicht-organisierten Betrieben abheben und Maßstäbe für Qualitätsarbeit setzen, die in der gesamten Baubranche anerkannt sind und beachtet werden.“, betonte gleich zu Beginn der Tagung GIN-Vorsitzender Jochen Meilinger, der im Hauptberuf Geschäftsführer seines gleichnamigen Holzbauunternehmens im Altmühltal ist. In seinem Bericht zur Lage der Branche zeichnete er ein positives Bild, verschwieg jedoch nicht, dass er den angestauten Neubaubedarf längst noch nicht in eine angemessene Nachfragesteigerung nach Nagelplattenbindern umgemünzt sieht. In der detaillierten Erläuterung holzbau-typischer Vorteile der Vorfertigung sowie besonderer Produktqualitäten sieht er gute Chancen, dass die Ausschreibung von Tragwerken aus Nagelplattenbindern mit der Zeit immer selbstverständlicher wird, resümierte Meilinger.

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