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Eine Frage der Haftung

Geht bei Handwerkerarbeiten etwas zu Bruch, muss es ersetzt werden. Doch nicht immer ist klar, wer für den Schaden aufkommen muss, denn: Der Verursacher muss nicht in jedem Fall auch der Haftende sein.

Besonders, wenn es um hohe Schadenssummen geht, kann es hier zu Konflikten zwischen Auftraggeber und Handwerker kommen“, warnt Anne Kronzucker, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. Ist ein Mitarbeiter für das Missgeschick verantwortlich, so ist zwischen ihm und dem Chef ebenfalls eine Auseinandersetzung zu erwarten, denn meist ist es der Unternehmer, der für den Schaden geradestehen muss.

Als Auftragnehmer ist er durch die Bestimmungen des Werkvertrags verpflichtet, die Leistung im vereinbarten Umfang zu erbringen. Doch auch sogenannte Nebenpflichten, die zur Rücksicht auf die Rechtsgüter und Interessen des Auftraggebers verpflichten – etwa der pflegliche Umgang mit den Fenstern in der Fassade –, obliegen dem Handwerker. Wer diese Pflichten verletzt, macht sich schadensersatzpflichtig. Aber: Wer genau für den Schaden aufkommen muss, ist oftmals nicht auf den ersten Blick klar, denn nicht immer haftet der Verursacher selbst.

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