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Ein Dach über Berlin

Die Wohnsiedlung am Asternplatz in Berlin wurde in den 1920er-Jahren erbaut und bot der Genossenschaft unter den Dachschrägen eine Ausbaureserve für 67 neue Wohnungen.

Es ist laut vor den Häusern in der Straße „Unter den Eichen“. Gleich nebenan rauscht die vierspurige 2B1 entlang, Auto an Auto, Lkw an Lkw. Und doch strahlen die gediegenen Wohnhäuser aus den 1920er-Jahren mit ihren grünen Innenhöfen eine unerwartete Ruhe aus. Das Viertel rund um den Asternplatz in Berlin bietet erstaunliche Lebensqualität – erbaut zu Zeiten, als Architekten noch massenweise hohe städtebauliche Qualität erzeugen konnten.

Aus der Vogelperspektive ist noch zu erkennen, dass der Asternplatz einst als komplettes Oval angelegt war. Heute durchschneidet die B1 den Platz auf halber Höhe und lässt ihn auf seine Hälfte reduziert zurück. An beiden Längsseiten des Platzes schließen lang gestreckte rechteckige Baufelder an, deren kurze Seiten den Platzabschluss bilden. Auf beiden Bauflächen befinden sich jeweils mehrere Einzelhäuser, die sich zu einer nicht ganz strikten Blockrandbebauung formieren.

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