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Thema des Monats

Saumäßig gut abgedichtet

In Deutschland gibt es bis heute aktiven Steinkohle-Bergbau und viel Landwirtschaft. Das verträgt sich nicht immer: Als sich über altem Bergbaugelände die Erde senkte, wie es immer mal wieder passiert, kam der Bauernhof eines Schweinezüchters im Münsterland zu Schaden. Es hatten sich Risse in den landwirtschaftlichen Gebäuden gebildet, unter anderem auch im Ferkelstall, sodass die Gülle hier nun ungehindert in den Boden sickerte.

Bei der Sanierung des Mastbetriebs ging der Bauherr auf Nummer sicher und ließ seinen Stall mit einer robusten Kunststoffbahn abdichten. Die gesamte Ferkelmast ist in einem zweistöckigen Nebengebäude untergebracht. Im Obergeschoss dieses Gebäudes tummeln sich auf einer Grundfläche von 300 m² rund 300 Jungschweine. Die legen dank der Mast nicht nur täglich Fleisch zu, sondern produzieren auch jede Menge Gülle und Kot. Das Problem: Diese Fäkalien sind sehr aggressiv, sodass die neue Abdichtungslage vor allem besonders resisten gegen Schweinegülle sein musste. Ziel der Abdichtungsarbeiten war vor allem, das Grundwasser vor übermäßiger Nitratbelastung und die Betonkonstruktion des Stalls vor den aggressiven Stoffen aus der Ferkelzucht zu schützen.

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