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Arbeit vor der Arbeit

Der Aufwand für Kostenvoranschläge ist nicht nur im Dachdeckerhandwerk nicht zu unterschätzen und sollte vergütet werden – denn diese Arbeit hat einen hohen fachlichen Wert.

Samstagnachmittag, die Sonne scheint und im Büro werden Materialkosten verglichen, Arbeitsschritte geplant und Personalkosten kalkuliert. Ein detaillierter Kostenvoranschlag ist Arbeit, die sich der Handwerker vielleicht umsonst macht.

Denn ob es zum Auftrag kommt oder nicht: Den Aufwand für einen Kostenvoranschlag stellen nicht alle Betriebe in Rechnung. Sollten sie aber, sagt Walter Schulz, Betriebsberater der Handwerkskammer Konstanz: „In einen Kostenvoranschlag fließen Arbeitszeit und Können ein. Er dient der Information des Kunden und hat einen hohen fachlichen Wert. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht gibt es kein Argument, warum das nicht bezahlt werden sollte.“

Gerade in kleineren Betrieben ist es meist der Chef selbst, der diese Aufgabe übernimmt. „Über den Daumen peilen“ ist nicht drin, denn sobald die tatsächlichen Kosten den Voranschlag um mehr als zehn Prozent übersteigen, ist Ärger programmiert. Und um etwas aufs Papier zu bringen hat man den Kunden beraten, Aufmaß genommen, Kataloge gewälzt.

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