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Alter Whisky trifft neues Holz

Die Macallan Whisky-Destillerie in Schottland hat ein kuppelartiges Gründach. Darunter verbirgt sich eine Holzkonstruktion, die durch eine EPDM-Abdichtung geschützt wird.

Whisky hat eine lange Tradition in Schottland. Auch die Geschichte der Macallan Destillerie reicht bis in das vorletzte Jahrhundert zurück: 1824 wurde sie im schottischen Speyside von Alexander Reid gegründet, einem lokalen Gerstenbauer und Lehrer, der als einer der ersten Brenner eine legale Lizenz erhielt. Reid mietete acht Hektar des 370 Morgen umfassendenAnwesens Easter Elchies an, um dort seinen Traum von einer eigenen Brennerei zu verwirklichen.

Der River Spey, einer der berühmtesten Lachsflüsse der Welt, grenzt an die Südseite des Anwesens und sorgt für fruchtbaren Boden mit Schwemmland, auf dem die für die Whiskybrennerei benötigte Gerste seit jeher prächtig gedeiht. Die beinahe logische Folge: Bereits seit Jahrhunderten hatten die Bauern in der Gegend mit ihrer überschüssigen Gerste Whisky hergestellt. Seit damals hat die Destillerie eine gewaltige Transformation erlebt. Mitte des 19. Jahrhunderts verkaufte Reid das Unternehmen. Unter einer neuen Führung entwickelte sich „The Macallan“ von einem lokalen Favoriten zu einem der meistverkauften Single Malts der Welt. 1961 kaufte die Brennerei zudem das Anwesen und das angrenzende Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert.

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