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Solaranlage ziert Rotes Rathaus in Berlin

dachbaumagazin | 27.07.2010

Im Juni hat Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit eine 38 kWp-Solaranlage mit Modulen von Centrosolar auf dem Roten Rathaus in Berlin eingeweiht. Die Anlage auf dem Rathaus, in dem neben Berlins Bürgermeister auch der Senat seinen Sitz hat, ist vom benachbarten Fernsehturm gut sichtbar und verdeutlicht einmal mehr Berlins Engagement in Sachen Klimaschutz. 

Planung und Installation der Solaranlage hat das Centrosolar-Tochterunternehmen Centroplan im Auftrag der Berliner Energieagentur übernommen, die Betreiber der Anlage ist. In weniger als zwei Wochen konnten 160 Module auf dem Rathausdach installiert werden. Zum Einsatz kamen kristalline Hochleistungsmodule vom Typ S Class Professional, die nach Süden ausgerichtet mit einer Neigung von 15 Grad auf dem flachen Rathausdach installiert wurden. Die Anlage auf einer Fläche von 263 m² hat eine Gesamtleistung von 38,4 kWp, was einen jährlichen Ertrag von 36 MWh erwarten lässt. Dadurch können über 23 Tonnen Kohlendioxidbelastung pro Jahr eingespart werden.

Die Solaranlage zeichnet sich nicht nur wegen des Wahrzeichencharakters des tragenden Gebäudes aus. Sie verdeutlicht zudem, dass die Installation von Photovoltaikanlagen auch auf denkmalgeschützten Gebäuden - darunter fällt das Rathaus - möglich ist. Der historische Charakter des 1861 errichteten Bauwerkes bleibt auch mit Solaranlage erhalten, zumal die Solarpaneele von der Straße nicht sichtbar sind.

www.centrosolar.com

Rotes%20Rathaus%20Berlin 

Feierliche Einweihung der Solaranlage auf dem Roten Rathaus: v.l.n.r.:  Michael Geißler (Geschäftsführer Berliner Energieagentur), David Miller (Bürgermeister Toronto) Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister Berlin), Katrin Lompscher (Umweltsenatorin Berlin). Quelle: Gust/Berliner Energieagentur.


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Frage des Monats

 

Die für 2010 befürchtete Krise ist in der Baubranche weitgehend ausgeblieben. Allerdings erwartet der Zentralverband des deutschen Baugewerbes für 2011 einen leichten Umsatzrückgang von rund zwei Prozent. Was erwarten Sie: Wird 2011 genauso gut wie 2010?

Nein, ich erwarte in der Tat deutliche Einbußen. Daher wird 2011 das Krisenjahr der Baubranche werden.
Ja, ich bin sehr zuversichtlich. Die Krise ist ueberstanden und der Aufschwung der Baubranche wird sich auch mit geringerer staatlicher Förderung fortsetzen.
Ich will mich noch nicht festlegen – momentan sieht die Auftragslage zwar recht gut aus, aber der wirtschaftliche Aufschwung steht noch auf wackeligen Beinen.