Wie Unternehmen besser reagieren können, zeigt der NEG-Mittelstandskongress 2010 am 9. und 10. Juni in Bremen.
Bei kleinen und mittleren Unternehmen wächst das Bewusstsein für IT-Sicherheit. Doch Unternehmensdaten müssen nicht nur gegen elektronische Angriffe gesichert werden: Zwei Drittel der befragten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erlauben betriebsfremden Personen alltäglich den Zugang zu Firmenräumen. In jedem fünften dieser Unternehmen können sich Unternehmensexterne jedoch ohne Aufsicht frei bewegen – potenziellen Angreifern wird somit bereitwillig Tür und Tor geöffnet. Dabei unterschätzen insbesondere KMU vielfach ihren tatsächlichen Wert für Kriminelle.
Positiv ist, dass sich der Anteil der Unternehmen, die Betriebsfremde nicht begleiten, im Vergleich zur Vorjahresuntersuchung um sechs Prozent verringert hat. Hinzu kommt, dass immer mehr Unternehmen ihre Mitarbeiter durch eine Sicherheitsrichtlinie explizit dazu anhalten, unbekannte Personen auf dem Firmengelände zumindest auf deren rechtmäßigen Aufenthalt anzusprechen. War dies im Jahr 2008 lediglich jedes vierte Unternehmen, macht 2009 bereits jedes dritte Unternehmen konkrete Vorgaben für seine Mitarbeiter.
Die Studie "Netz- und Informationssicherheit in Unternehmen 2009" wurde im Rahmen des NEG-Verbundprojekts "Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk" erstellt und ist unter www.ec-net.de in der E-Business-Bibliothek
sowie auf der Website des ECC Handel unter www.ecc-handel.de kostenlos herunterzuladen.




